Nachwuchsförderung

Ein zentrales Ziel des Forschungsverbunds MWW ist es, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Dies geschieht in zwei unterschiedlichen Formaten.

Forschungshospitanzen

Forschungshospitanzen richten sich an internationale Studierende der Geisteswissenschaften, die sich im Masterstudiengang befinden oder die an ihrer Dissertation schreiben. Im Rahmen einer mehrwöchigen Forschungshospitanz an einer der drei Verbundeinrichtungen erhalten sie die Möglichkeit, die vielfältigen Arbeitsbereiche in einer außeruniversitären Forschungsbibliothek, einem Archiv oder einem Museum kennenzulernen und ihr Verständnis der deutschen Literatur und Kultur zu vertiefen.

Internationale Sommerschule

Die drei Verbundeinrichtungen richten eine Internationale Sommerschule aus, die jeweils rund zwanzig Doktorandinnen und Doktoranden für zwei Wochen in Marbach, Weimar oder Wolfenbüttel zusammenführt, um gemeinsam an einem bestimmten Thema zu arbeiten. Die Sommerschule wird zusammen mit ausländischen Universitäten entwickelt.

Im Rahmen der Sommerschule beschäftigen sich die Teilnehmer auch intensiv mit den Themen der Forschungsprojekte des Verbundes. Zugleich gibt die Sommerschule Einblicke in die archivarische, bibliothekarische und museale Arbeit der drei Verbundeinrichtungen. Kuratoren, Bibliothekare und Konservatoren geben praktische Einführungen in den Aufbau von Sammlungen und deren Erhalt. Außerdem werden grundlegende Prinzipien wissenschaftlichen Edierens und quellenbasierter Forschung vermittelt.  

Aufgrund der aktuellen Corona-Krise wird die Internationale Sommerschule „Räume des Sammelns” (ursprünglich geplant vom 10.-21. August 2020 in Weimar) auf den Sommer 2021 verschoben. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben. Weitere Infos finden Sie hier.

Die Reihe der Sommerschulen wird in der zweiten Förderphase fortgesetzt. Die nächste Sommerschule wird in im Jahr 2021 in Weimar stattfinden, darauf folgen 2022 Wolfenbüttel und 2023 Marbach.

Rückblick auf die vergangenen Sommerschulen